Das Elztal - Neuer Publikumsmagnet
für asiatische
Touristen:
Das"Pupsen des Drachens"
So oder ähnlich könnten die neuen Werbeslogans
für das Elztal und der angrenzenden Rad- und Wandergebiete
lauten. Ein absolut einmaliges Highlight für den etablierten
Mosel-Tourismus! Nach der "Berliner-Luft" nun grausige Gerüche.
- Natürlich auch in Flaschen oder Dosen als Mitbringsel für
die Lieben daheim.
Anette Moesta (CDU),
hat sich erneut mit einem weiteren, äußerst eigenwilligen
Projekt durchgesetzt. Das nicken - sorry, die Zustimmung
- der Ratsmitglieder im Werksausschuss am kommenden Montag,
den 22.01.07 nur noch reine Formsache. Wie bereits gemunkelt
wird, wurden bislang nur wenige CDU-Mitglieder
des Werksausschusses informiert.
- In der Kürze liegt die
Würze! -
Warum nur die Ratsmitglieder unnötig lange, mit
unnötigem grübeln quälen? Solche strittigen Vorhaben löst
man / frau hierzuland natürlich professionell mit einer bereits
ausgefüllten Vollmacht für den ehelichen Anwalt unter´m Arm
und "belästigt" die lieben Kollegen des Rates möglichst erst
10 Minuten vor Sitzungsbeginn. - Frau Merkel könnte sich
hier durchaus von unserer CDU vor
Ort mal zeigen lassen, wie man / frau das bei uns so auf
dem Maifeld macht. - Oder war in diesem Fall ausnahmsweise
nur einfach keine Urlaubsvertretung da?
Aber im Ernst: Anette Moesta, CDU,
will entgegen jeder Vernunft und gegen den Willen der Eigentümer,
sowie gegen den Willen der Ortsgemeinde Moselkern, den
Anschluß der
Burg-Eltz an die Kläranlage
Treis-Karden erzwingen. Unterstützt wurde sie hierbei,
dem Vernehmen nach, auch von Hans-Dieter Gassen, SPD /
Präsident der SGD-Nord. Den Maifeldern kostet dieser Schildbürgerstreich
ca. 400.000 Euro, den
Steuerzahlern aus Rheinland-Pfalz ca. 300.000 Euro - Angaben
geschätzt.
Graf wollte Membrananlage auf eigene Kosten !
Die Chancen, das Abwasser der Burg-Eltz ohne einen
einzigen Cent des Steuerzahlers zu entsorgen und die Ortsgemeinde
Moselkern vor stinkenden Gerüchen zu schützen wurden nun
vertan. - Durch die überaus weisen Entscheidungen der Beteiligten
Behörden, VG-Maifeld / Anette Moesta, CDU und
der SGD-Nord
/ Hans-Dieter Gassen, SPD,
am 10.01.07:
Leserbrief Sophie Gräfin zu Elz, Rhein-Zeitung
am 22.12.06: download
Vertrag VG-Maifeld, Anette Moesta / Graf von und
zu Elz vom 10.01.07: download
Der Vertrag wurde dem Vernehmen nach, zwar unter
massiven Druck der beteiligten
Politiker geschlossen, ist aber letztendlich in Anwesenheit
eines Anwaltes abgesegnet worden. Das Risiko von langen
Prozeßdauern mit ungewissem Ausgang und die speziell für
die Burg erhöhten mobilen Entsorgungsgebühren war wohl
zu groß. Sicher - das Verwaltungsgericht entscheidet anscheinend
nur allzugern zu Gunsten der Verwaltung. Allerdings belegen
zahlreiche Urteile des Oberverwaltungsgerichtes durchaus
Hoffnung auf eine gegensätzliche Entscheidung, also auch
ggf. zum Nachteil einer Verwaltung. - Aber dies müssen
die Eigentümer der Burg selbstverständlich für sich allein
entscheiden.
Siehe hierzu auch die Ausstrahlung vom SWR am
07.12.2006:
SWR-Landesschau um 18.45 Uhr, Home-Page "of
demo dinge", Variante
für ISDN (low-version)
SWR-Landesschau um 18.45 Uhr, Home-Page "of demo dinge", Variante
für DSL (high-version)
Das Nachsehen aus diesem faulen Kompromiß haben
nun die Steuerzahler und die Menschen an der Mosel, speziell
aus Moselkern. Der Moselkerner "Hilferuf" an VBürgermeister
Schnur, CDU,
wird allerdings nicht sehr viel ausrichten. Schließlich
will Manfred Schnur, CDU,
Landrat von Cochem-Zell werden. Mit dem Ehemann seiner
nun vermeintlichen Widersacherin wird er es
sich wohl kaum ernsthaft verscherzen
wollen. Das Ganze wird sich wohl (politisch erwartungsgemäß)
lediglich auf einige Scheingefechte beschränken.
Es geht um sehr viel Geld:
Bei einer Membrananlage (zum Spottpreis von 160.000
Euro) wäre das Koblenzer Ingenieur-Büro leer ausgegangen.
Und nun, da das 700.000 Euro teure Kanalprojekt
gesichert ist, dürfen sich die "Macher" gegenseitig zuprosten.
- Der Rubel muß schließlich rollen.
Die Vorgeschichte zum Thema Abwasser Burg-Eltz:
Um die Auseinandersetzung nicht in der Öffentlichkeit
breit zu treten, wurde das Thema geschickt aus den öffentlichen
Sitzungen in den Bereich eines nichtöffentlichen Werksausschusses
gelegt. Ein Antrag der SPD,
Hans-Georg Ziesemer, dieses Thema wieder in den öffentlichen
Sitzungsbereich zu legen, lehnte die Vorsitzende, Anette
Moesta kategorisch ab.
Für die Planung des Kanalanschlusses wurde
seinerzeit das Planungsbüro Björnsen in Koblenz beauftragt.
Als Alternative standen damals auch zwei Angebote der Firmen
SAG und Phileco
mit örtlichen, biologischen Kläranlagen vor Ort zur Debatte.
Um den Ratsmitgliedern den Kanalanschluß "schmackhaft" zu
machen, beauftragte die VBürgermeisterin Moesta, CDU, das
Planungsbüro
Björnsen
zusätzlich mit einer Vergleichsberechnung.
Nach Auskunft von Mitarbeitern der Burg beläuft
sich das Abwasser je Saisontag auf ca. 8 – max. 12 m³.
Diese Zahl deckt sich auch in etwa mit dem bisher jährlichen
Volumen von insgesamt 1.600 m³ – einschließlich
der Abwässer aus den Wintermonaten. Die Burg-Eltz entnimmt
ihr Frischwasser seit Jahrhunderten aus einer eigenen Brunnenanlage.
Aus diesem Grunde müssen die Betreiber der Burg das Wasser
mit Chlor anreichern um sich mit diesem Wasser „versorgen“ zu
können.
- Und jetzt kommt es:
An einem einzigem Tag (Ostern 2006) in den ganzen letzten Jahrzehnten,
wurde einmal versehentlich zuviel Chlor in die Frischwasserzisterne
gegeben. Da dieses so überchlorierte Wasser nicht mehr verwendet
werden konnte, mußte der komplette Zisterneninhalt abgelassen
werden. Sprich: Man ließ es durch den Wasserhahn laufen.
Auf diese unglückliche, einmalige Weise, kam ein absolut einmaliger
Tagesverbrauch von ca. 24 m³ auf der Wasseruhr zustande.
Diesen absolut einmaligen Spitzenwert nahmen wohl
die vermeintlichen Gutachter zum Anlaß, diesen als täglichen
Standardwert in ihrer Vergleichs-Berechnung zugrunde zu legen.
Folglich ergab
sich so eine wesentlich größere Membrananlage mit wesentlich
höheren Anschaffungs- und Wartungskosten.
Andererseits rechnete man dem weiterem Vernehmen
nach den Kanalanschluß
wohl mit nach unten korrigierten Ausbaukosten mittels Herausnahme
des Landeszuschusses in Höhe von ca. 260.000 Euro.
Welches Zahlenwerk dem Werksausschuß nun tatsächlich
vorgelegt wurde und auf wessen Veranlassung, ist
derzeit noch unklar. Tatsache ist jedoch, so Mitarbeiter
der Burg und der
Firma Phileco, das die Gutachter als auch die VBürgermeisterin über
das v.g. Zustandekommen des absolut einmaligen Verbrauchswertes
von 24 m³ Kenntnis hatten.
Von einer Rechnung eines „Milchmädchens“ kann
daher wohl NICHT die Rede sein. Hier dürfte es sich
wohl eher um „politisches Kalkül“ handeln.
- Die Krönung auch in diesem Skandal:
Die Entscheidungsträger, also die Mitglieder des
Werksausschusses erfahren hiervon erstmals durch die Veröffentlichungen
im Diskussionsforum des Maifeldforums.
Warum Ratsmitglieder von Ortsgemeinden, VG-Rat
und auch vom Kreistag immer wieder blauäugig an ein ordnungsgemäßes
Zahlenwerk, bzw. Handeln der Beamtin und Amtsträgerin
Anette Moesta, CDU,
und ihrer Gefolgschaft glauben, kann mittlerweile nicht
mehr nachvollzogen werden.
Verbandsgemeinde Treis-Karden:
Welche Rolle der VBürgermeister Manfred Schnur, CDU, in
dieser Sache spielt ist derzeit aus Sicht des Maifeldes noch
nicht erkennbar. Einige "Moselaner" berichten bezüglich der
Kläranlage Treis, das diese nicht genügend ausgelastet sei.
Andere behaupten dagegen, das die Kläranlage bereits heute
am "überschäumen" sei und dringend erweitert werden müßte.
Interessant sind auf jeden Fall die Einzelheiten aus dem
Vertrag, welchen Anette Moesta und Manfred Schnur geschlossen
haben:
Vertrag
VG-Maifeld / Moesta und VG-Treis-Karden
/ Schnur, vom 09.05.05: download
Leserbriefe aus dem Maifeld, Rhein-Zeitung, Ausgabe
Mayen:
27.10.2006: M. Mumm, Stadtbürgerm. MM.,
"Leben nicht in Monarchie": download
27.10.2006: H.P. Mahncke, Angeklagter von A. Moesta, "Es
stinkt zum Himmel": download
19.10.2006: L. Kalter, Fraktionsvors. SPD-Ocht., "Wider
besseres Wissen": download
Leserbriefe von der Mosel, Rhein-Zeitung, Ausgabe
Cochem:
06.12.2006: L. Klöckner, Ortsbürgerm.
Rüber, "Graf verzögert Entsorgung": download
05.12.2006: Dr. D. Puschke, Ratsmitgl. Och., "Modell ist
vernebelt worden": download
21.05.2005: G. Weckbecker, ehem. Bürgerm. Moselkern, "Zuerst
riecht man ...": download
17.05.2005: I. Ternes, Dipl.-Umweltwissenschaftlerin, "Ökologischer Schaden":
download
14.05.2005: H. Müller, ehem. Bürgerm. Lasserg, "Bürger zahlen die
Zeche": download
30.04.2005: G. Weckbecker, ehem. Bürgerm. Moselkern, "Steuergeld der Bürger":
download
29.04.2005: M. Schnur, Bürgerm. VG-Treis-Karden, "Keine Investitionskosten":
download
27.04.2005: G. Weckbecker, ehem. Bürgerm. Moselkern, "Finanzieller Unsinn":
download
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